Meine politische Bildung

[Nachtrag: 16.08.2017]

Politik war die letzte Wissensdomäne, mit der ich mich auseinandergesetzt habe. Erst im neuen Jahrhundert habe ich mich sehr intensiv mit ihr auseinandergesetzt, da ich in der Entwicklungsphase zum Erwachsen werden, also kurz nach der Teenagephase, gemerkt habe, dass das nicht-auseinandersetzen sogar kontraproduktiv für meine persönliche Entwicklung, sowie für meine Bildung ist. Diese Wissensdomäne war, nach meiner damaligen Überzeugung, nicht mit (meiner) Philosophie vertretbar. Politik hatte für mich den Beigeschmack von Intrigen, Machenschaften, Korruption etc., also was Machiavellistisches, wobei der Namensgeber Niccolò Machiavelli evtl. nicht für diese Art von negative Assoziation seines Namens verantwortlich gemacht werden kann.  

Noch was Wichtiges zu meiner Person, die einzige Domäne bis jetzt, wo ich einen akademischen Grad erlangt habe, ist die Informatik bzw. Software Engineering mit der Abschlussnote 1,3 (sehr gut). Natürlich habe ich in dieser Wissensdomäne auch durch autodidaktische Leistung zusätzliches Wissen erlangt, aber bei allen anderen Gebieten wie Philosophie, Physik, Technik, Psychologie etc. war das Erlangen des Wissens nur autodidaktisch möglich. Jetzt fragt sich vielleicht der Eine oder die Andere, warum Psychologie. Mit der Psychologie habe ich Ende des letzten Jahrhunderts angefangen, da mich die Verhaltensweise der Menschen sehr irritiert haben, da ihre Verhaltensweise nicht meines glichen oder die der Menschen, die ich kannte. Ich suchte nach wissenschaftliche Erklärungen für diese Verhaltensweisen, später kam auch die Neurowissenschaften hinzu. Natürlich hatte das Auseinandersetzen mit dieser Wissensdomäne auch Vorteile in anderen Gebieten, angefangen von der Informatik bis zur Politik etc., aber dies wiederum ist ein eigenes Thema für sich!

Wissen ist fundamental wichtig – aber bitte dies nicht damit verwechseln, wer mit wem durchgebrannt ist 😉, diese Art von Neugier, hat mit Wissensneugier nicht zu tun, ist sogar kontraproduktiv, also zumindest im Übermaß 😉. Warum ist Wissen fundamental wichtig? Damit sich das, was in der Welt passiert ist, sich nicht noch einmal wiederholt!

Aus diesem Anlass heraus, hier ein paar Quellen, sein Wissen im Bereich der Politik und der Geschichte vertiefen zu können:

Ich werde diese Liste auf meiner anderen WebSeite ergänzen und bei Bedarf nur dort aktualisieren! Warum ich zwei Webseiten betreibe, hat didaktische Gründe!

Ich kann jeden Beitrag auf meine Webseite natürlich im wissenschaftlichen Stil verfassen, dazu haben wir erstens alle nicht die Zeit und zweitens kann ich dadurch nicht alle auf diesem Wege erreichen, da es bestimmte abschrecken wird! Wer dies trotzdem haben möchte, muss dies für sich oder im Kollektiv erledigen. Ich zeige hier auf meine Webseite „GG-Art18 – Der Imperativ“ nur die Zusammenhänge und einige Wege, die zu erlangen.

Apropos GG-Art18 steht für Artikel 18 des deutschen Grundgesetzes1. Was die Definition des Begriffs „Imperativ“ ist, sollte mittlerweile jedem klar sein 😉.

Meine ersten Gehversuche mit der Rechtstaatlichkeit

Mein erster Gehversuch

Ich war wie jeder deutscher Bürger, zum Wehrdienst verpflichtet und wurde im Jahre 1999 zum Wehrdienst eingezogen. Da ich die Bundeswehr näher kennen lernen wollte, kam es mir auch recht. Nach meiner Grundausbildung, wurde ich bei der Kompanie für Instandsetzung eingeteilt. Dazu machte ich eine Ausbildung in Köln als Elektromechanischer Waffeninspektor für den Panzer Leopard II und kehrte wieder zurück in meiner alten Kaserne 363 in Külsheim bei Tauberbischofsheim.

Jeden Wehrdienstleistenden wurde ein bestimmter Betrag für zusätzliche Qualifikationen bereitgestellt, die jeder nach eigenem Bedarf in Anspruch nehmen kann. So kam es dazu, dass ich mich für eine paar Kurse aus der Informatik wie z. B. C++ Kurs eingeschrieben habe. Für diese Zusatzqualifikation konnte Sonderurlaub beantragt werden, so dass man nicht vom normalen Urlaub Gebrauch machen muss. Da der Gesetzestext so formuliert war, dass der Sonderurlaub gewährt werden kann, aber nicht muss, wurde mein Antrag leider von der Kompanie abgelehnt. Da ich mit der Entscheidung nicht zufriedengegeben habe, dass man das Gesetzestext so auslegt bzw. interpretiert, habe ich mich an die damalige Wehrbeauftragte Frau Claire Marienfeld, glaube ich, schriftlich gewandt. So kam es dazu, dass ich Recht zugesprochen bekommen habe.

Mir war zu dem Zeitpunkt nicht bewusst, dass ich viele Blicke auf mich ziehen würde.

Mein zweiter Gehversuch

Das zweite Großprojekt, wo ich die Mittel der Rechtstaatlichkeit in Eigenregie ausgeschöpft habe, also ohne einen Anwalt und die Hilfe anderer, war es beim Familiennamen meiner Tochter.

Dazu sollte man vorher folgende Hintergrundinformation wissen:  Meine damalige Frau hatte die sri-lankische Staatsbürgerschaft und die Vermählung wurde in Sri Lanka durchgeführt, weil nach der hinduistischen Tradition die Hochzeitszeremonie im Ort der Braut vollführt wird.

Bei den Hindus gibt es keinen3 Familiennamen, sowie es bei den Christen und auch bei anderen Religionsangehörigen heutzutage der Fall ist. Die Betonung liegt bei heutzutage, d. h. es war früher, ich glaube bis zur 15. Jahrhundert, genauso wie bei den Hindus. Die inoffizielle Variante der Einführung konnte indirekt mit der aktuellen Aufklärungsarbeit zu tun haben, aber dies ist wiederum ein eigenes Thema.

So kam es auch dazu, dass meine damalige Frau meinen Eigennamen (Vornamen) als Familiennamen bekommen hat. Die hinduistische Traditionslinie basiert auf der patronymischen Namensgebung, d. h. der Eigenname (Vorname) des Vaters bzw. des Ehemannes ist der Familienname der Kinder bzw. der Ehefrau. Laut dem deutschem Gesetzestext nennt sich dies Namenskette und der Terminus Familienname oder Nachname ist nicht korrekt.

Bis zu Geburt meiner Tochter (21.09.2006) war es für mich selbstverständlich, dass ich nach der hinduistischen Traditionslinie den Namen führen werde und dies auch so möchte. Leider sah die Behörde in Bad Friedrichshall, die für die Ausstellung der Geburtsurkunde zuständig ist, dies anders und so landete der Fall beim Amtsgericht Heilbronn. Das Amtsgericht Heilbronn gab (dem Beamten) der Behörde in Bad Friedrichshall recht und ich musste Widerspruch einlegen, so dass es an die nächste juristische Instanz dem Landgericht Heilbronn übergeben worden war und erst dort bekam ich Recht und so wurde die Geburtsurkunde nach fast fünf monatigen Kampf am 16. Februar 20074 ausgestellt. Dies alles musste ich in Eigenregie durchführen und das juristische Wissen dazu selber aneignen. Dies war eine sehr große Herausforderung für mich, da ich parallel mit anderen Sachen bereits überlastet war. Es ist eine ganz andere Liga vor dem Gericht sich selbst zu vertreten. Man kann diese Prozedur nicht mit der Beschwerde bei dem damaligen Wehrbeauftragten vergleichen.

Schlusssatz

Warum ich dies alles schreibe ist, dass man trotz der aktuellen Situation und der Aufklärung nicht die Hoffnung an die Rechtstaatlichkeit verlieren soll. Eine gute Bildung ist zwingend notwendig, damit man nicht von irgendwelchen Personen, Beamten, Behörden oder von was Anderem das Fell über die Ohren gezogen bekommt – außer man hat die finanziellen Mitteln dies zu kompensieren 😉!

Dieser Artikel soll nicht so interpretiert werden, dass es ein Aufruf ist, die Gerichte zu überlasten, mit Klagen wie „Mein Nachbars Apfelbaum wirft seine Früchte auf meinem Grundstück oder ähnlichem“ 😉. Die Gesetzte sind für das Miteinander und nicht für das Gegeneinander konzipiert worden!

Bei meinem ersten Gehversuch ging es mir darum, dass man ein Gesetz nicht zum Nachteil der schwachen auslegen darf und beim zweiten Gehversuch ging es mir darum, die in den Grundgesetzten verankerten Rechte zu bewahren, so dass die eigene Kultur oder die Religion nicht assimiliert wird, nur weil man die deutsche Staatsbürgerschaft annimmt.

Mittlerweile weiß ich, dass der über 17 Jahren anhaltender gezielter teuflischer Kampf, langsam seine Früchte abwirft und der Wiedervereinigung nichts im Wege steht. Apropos den teuflischen Kampf habe ich erst im Jahre 2010 richtig zuordnen können. Meine vorherigen Erklärungsversuche waren dadurch teilweise zum Scheitern verurteilt.

Fußnote

1 Artikel 18 des deutschen Grundgesetzes:
Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a)2 zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung missbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.

2 Sieht so aus, als ob es von Gottes Hand geleitet wurde und nicht das Produkt der 209-jährigen Suche war. Ohne dieses Gesetz wäre ich nicht hier 😉, meine Hübsche74.

3 Es gibt ein ähnliches Konstrukt, welches als Gotra bezeichnet wird.

4 Göttliche Fügung. Apropos der Name meiner Tochter Dhivyah (திவ்யா) bedeutet auch göttlich (திவ்யம்).