Schlagwort-Archive: Shiva und Paravathy

Die versteckten Wissenschaften im Hinduismus: Shiva Lingam – Teil 3

Die versteckten Wissenschaften im Hinduismus: Shiva Lingam – Teil 3

[Nachtrag: 18. Dezember 2019]

Die meisten Quellen erklären das Lingam als Symbol der Fruchtbarkeit. Wie ich in den beiden vorherigen Artikeln „Die versteckten Wissenschaften im Hinduismus“ bereits erläutert habe, ist dies nicht die einzige Erklärung, sondern vielmehr eine von vielen. Primär symbolisiert das Shiva Lingam die Singularität, so wie sie in der Physik verstanden wird und somit ist dies der zweite Zustand அருவுருவம் (Transliteration: Aruvuruvam), siehe dazu die Erklärung in meinem Artikel „Das transzendente der Zahl drei“. Dies ist der Zustand, welches weder als formbehaftet noch als formlos angesehen werden kann. Die Naturgesetze und somit verbundene Raum und Zeit sind erst unmittelbar nach dem Urknall entstanden, also kann es keine Form geben. Sie ist aber auch kein Zustand der Formlosigkeit, wie vor dem Urknall.

Shivalingam, Mount Kailash [AS7488]

Shivalingam, Mount Kailash [AS7488]

Das Universum ist nicht persistent, sondern sie hat ein Ende. Laut dem Hinduismus ist dieses Universum nicht das Erste Universum. Da Zeit und Raum erst nach dem Urknall existieren, ist die Frage nach dem ersten Universum sinnlos sinnfrei, siehe dazu auch den Titel des Bildes, welches für Shiva steht. Er hat keinen Anfang und auch kein Ende. Der Ursprung von Allem, sogar von Shakty ist Shiva. Dies sollte jedem klar sein.

⇶ Kleinigkeiten lösen eine Katastrophe aus, da Einige immer noch nicht begreifen wollen/können mit wem sie zu tun haben.

Die Unendlichkeit

Die Frage nach der Unendlichkeit (Mathematisches Symbol: ∞) in der Physik ist sinnfrei, jedoch verwende ich es im Zusammenhang mit dem Reinigungsprozess, dort hat sie ihr Daseinsberechtigung.

Purusha & Prakriti

Purusha und Prakriti bilden den weiblichen und männlichen Aspekt des Göttlichen im irdischen Dasein ab. Laut meiner Vision war es der Wunsch meiner Hübschen, die weibliche Form anzunehmen. So wie alles aus mir entsteht – auch Prakriti – geht alles wieder in mir zurück.

In dem Wikipedia Artikel über Purusha wird es beschrieben, dass die Varnas, in diesem Artikel gleichgesetzt mit Kastenwesen, aus dem Urmenschen, das bin ich als Shiva, entstanden sind.

Schaut euch erstmals die Ähnlichkeiten des tamilischen Begriffes Varna (வர்ணம்) und dem deutschen oder auch dem englischen Wort „Variation / variation“ erstmals an. Die eigentliche Bedeutung bzw. die richtige Übersetzung von Varna ist Variation. Dies ist die Variation der Lebensformen (Tier, Insekt, Mensch etc.) – Vollständigkeitshalber muss hier auch die Materie genannt werden, obwohl dies in dem Artikel nicht genannt wurde, welches aus dem Urmenschen, das bin ich, entstanden sind und nicht die unterschiedlichen Kastenformen, wie sie es leider gibt. Aus dieser Philosophie heraus wird im Hinduismus auch der Shiva Linga auch als Phallus angebetet und nicht als Symbol der Manneskraft (Potenz) und Fruchtbarkeit – diese Interpretation kam später. Aus dem Samen Gottes, das ist mein Samen, und der Vereinigung mit Prakriti, das ist meine Hübsche, ist die gesamte Natur, das ist die Welt, entstanden.

Ergänzende Quellen