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Das Wahrheitsmodell

Das Wahrheitsmodell

[Nachtrag: 18. Juli 2017]

Viele kennen unter dem Wahrheitsmodell nur die zwei geläufigen Arten der Wahrheiten. Das eine ist die Wahrheit und die andere ist die Unwahrheit bzw. die Nicht-Wahrheit. Die klassische Beweisführung der Mathematik basiert immer auf diesem dualistischen Prinzip, wobei in der Mathematik auch ein ähnliches Modell existiert, sie wird Fuzzy-Logik genannt, aber da will ich nicht hinaus.

[Achtung: Das Verständnis von Wahrheit nimmt in der Quantenphysik andere Dimensionen an, siehe dazu Heisenbergsche Unschärferelation und das Gedankenmodell „Schrödingers Katze„]

Lässt sich unsere Welt rein von unserem bisher gekannten klassischen Modell beschreiben oder müssen wir dieses Modell erweitern bzw. ergänzen. Was ist, wenn dieses Modell nicht einmal unserer klassischen Anschauungswelt genügt. Kann die Wahrheit gleichzeitig wahr und falsch sein bzw. niemals die Kriterien der anderen Zwei erfüllen?

In der Philosophie entdecken wir ein Wahrheitsmodell, die drei Gesichter hat oder wie die Physiker oder Mathematiker es formulieren würden, aus drei Zuständen bestehen. Die absolute Wahrheit, die Nicht-Wahrheit und das dritte ist die „relative (suggerierte oder subjektive) Wahrheit“. Das letztere ist die Wahrheit, die ein Individuum als Wahr empfindet bzw. annimmt, aber der absoluten Wahrheit nicht entspricht. Die absolute Wahrheit ist immer wahr, unabhängig von der Perspektive und es existiert keine Wahrheit darüber.

Dieses philosophische Konstrukt ist nicht nur rein platonischer Natur! Die spezielle Relativitätstheorie macht diese Definition auch zu Nutze (frage der Perspektive oder verschiedene Bezugsysteme) ohne dies speziell zu erwähnen.

  • (Absolute) Wahrheit, sie ist in jedem Kontext bzw. in allen Bereichen wahr. (Es gibt keine Wahrheit darüber)
  • Die Nicht-Wahrheit, sie ist in jedem Kontext bzw. in allen Bereichen falsch
  • Die relative Wahrheit, sie ist nur aus bestimmtem Kontext heraus wahr oder falsch
    • Die relative Wahrheit sollte man in der Philosophie/Politik und ähnlichen Disziplinen folgendermaßen definieren, um Geschehnisse und Handlungen besser erklären zu können:
      • suggerierte Wahrheit:
        die Wahrheit, die für Wahr gehalten werden soll
      • subjektive Wahrheit:
        die Wahrheit, die ein oder mehre Individuen für Wahr halten, da sie von externen Quellen suggeriert wurde oder perspektivisch ist

Die Begrifflichkeiten und deren Definitionen wie ich sie hier definiert habe, ist wichtig, damit man die Dinge differenziert zu beurteilen lernt. Der Verstand muss sensibilisiert und richtig für diese Aufgabe geschult werden.

Viele wissen nicht, dass der Journalismus die inoffizielle vierte Säule eines demokratischen Rechtsystems ist. In diesem Zusammenhang will ich einen Menschen/Journalisten vorstellen, den ich menschlich sowie intellektuell bewundere – das ist kein anderer als Peter Scholl-Latour. Seine Berichterstattungen sowie sein Wissen sind legendär. Manchmal ist es auch einen solchen Menschen nicht* oder schwer möglich, die absolute Wahrheit, wie ich sie hier definiert habe, zu präsentieren. Da auch solchen Persönlichkeiten nicht das Wissen z. B. über alle möglichen inoffiziellen Technologien zur Verfügung stehen, um die absolute Wahrheit an Tageslicht zu bringen.

Meistens ist die Vorgehensweise gewisser Interessengruppen, wie ich bereits in meinem Beitrag „Die älteste Kriegswaffe der Welt“ geschildert habe, nicht nur Ein-Dimensional, sondern Mehr-Dimensional. Allein nur auf Technik und Psychologie zu belassen, ist schlecht. Es gibt ja weitere Angriffsflächen wie die Wirtschaft etc.

Das Wichtigste ist, niemals die Gesetzmäßigkeit der Kausalität zu verletzten, sonst geht man der Gefahr ein enttarnt zu werden. Alles soll natürlich aussehen.

Zusätzlich empfehle ich folgenden Artikel in der Wikipedia zu lesen:

Aber dies nicht mit meinem Satz „Verletzung der Kausalität“ verwechseln!

Fußnote

* Helmut Schmidt und Peter Scholl-Latour bei der Talkshow von Herrn Beckmann (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: → ARD) [Helmut Schmidt trifft Peter Scholl-Latour, ausgestrahlt am 02.05.2011 bei ARD]

Ich möchte an dieser Stelle noch erwähnen, dass Helmut Schmidt durch seine Tätigkeit als Bundeskanzler von 1974 bis 1982 und von 1969 bis 1972 durch seine Tätigkeit als Bundesminister der Verteidigung über zusätzliche (geheimdienstliche) Informationen oder eine andere Sicht der Information hatte, wie Peter Scholl-Latour. Der Altkanzler kannte die geheimdienstlichen Aktivitäten sowie zum größten Teil eingesetzten Technologien, welches für die breite Weltbevölkerung erst durch die jetzige Aufklärung bekannt wird. Man kann dies deutlich im Interview erkennen. Wer all die öffentlichen Auftritte der beiden bewundernswerten Persönlichkeiten kennt, der kann ein besseres Bild von der lokalen Politik bis zur Weltpolitik machen. Es gibt auch viele Bücher über und von den beiden Herren.

Ich würde für ein besseres Verständnis das Buch Gezielte Tötung: Die Zukunft des Krieges von Armin Krishnan empfehlen. Leider gibt es von diesem Buch keine Druckausgabe, sondern nur noch die digitale Ausgabe (Kindle Edition). Wer ein Amazon Konto hat und einen Tablet PC oder Smartphone, der kann das Kindle App herunterladen, um das erworbene Buch zu lesen. Man brauch nicht unbedingt das Amazon hauseigenen Kindle Reader. Es geht natürlich auch mit jedem Android Handy und iPhone, wo diese App installiert werden kann. Diese App gibt es auch als Desktop Software für den heimischen PC.