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Parteien und deren Ziele

Parteien und deren Ziele

Manchmal ist es in der aktuell vorherrschenden Situation schwierig, sich für einen Kandidaten bzw. einer Partei zu entscheiden. Wenn man aber die Auftritte der Kandidaten sich im Fernsehen anschaut, dann ist es leicht die Spreu vom Weizen zu trennen. In Deutschland spricht man von indirekte Wahlen, da man den Kanzlerkandidaten nicht direkt wählt, sondern er oder sie wird von den Mitgliedern des Bundestages gewählt.

Man sieht ob der Kanzlerkandidat oder die Kanzlerkandidatin die Interessen des Volkes im Vordergrund stellt, die Eigenen Interessen bzw. es primär darum geht, dass man das Wohlergehen der eigenen Partei zu sichern versucht. Das Geld aus dem großen Pott wird später an die Parteien so verteilt, wie sie Prozentual vertreten sind. Dies, also die Interessen des Kandidaten zu erkennen, ist ein wichtiges Kriterium um Spreu vom Weizen zu trennen.

Ich habe das Auftreten von einer Kandidatin einer kleinen Partei letztens im Fernsehen angeschaut, die durch Ihr Auftreten bereits zeigte, dass sie sich nicht für die Interessen des Volkes interessieren wird. Vor allem bei den Rechtspopulistischen Parteien und/oder die Parteien, die die Ängste der Wähler zu schnüren versuchen, kann man leicht sehen, dass es nie um das Wohl des Volkes gehen wird, sondern mehr „Hilfst du mir jetzt, so helfe ich dir später“, aber von wem wird Hilfe erwartet und wen ist man später dankbar dafür? Dem Volk oder diejenigen die für Brände gesorgt haben?

Der herzergreifende Kniefall von Willy Brandt war eines der wichtigsten Zeichen, dass auch von den einfachen Menschen bzw. von den wahren Opfern verstanden worden ist – zumindest hat es mein Herz ergriffen, als ich dies während meiner Erforschung der Politik im Fernsehen zu Beginn dieses Jahrhunderts sah. Mein Vater, der sich auch sehr sich für die Politik interessiert, hat bereits dies in den 80ern entdeckt. Ich kann mich noch aus meiner Kindheit erinnern, welche Begeisterung dies und vieles bei meinem Vater ausgelöst hat.

Ich hoffe nur, dass in der heutigen Zeit, wo vieles verstrickt ist, die Menschen und somit das Volk die richtige Entscheidung treffen. Nicht zu wählen ist genauso kontraproduktiv, wie die Falschen zu wählen.