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Philosophie, was ist Moral?  – Teil 1

Dieses Thema „Was ist Moral?“ scheint in der Masse der Gesellschaft der heuteigen Zeit auf der ganzen Welt eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Morality is Timeless & Spaceless (4Part1)

Moral ist Zeitlos & Raumlos

Einige sagen: „Schön darüber zu philosophieren0, aber nicht möglich in die Realität umzusetzen“, wobei bereits beim betonen des Wortes philosophieren schon zu verstehen gegeben wird, dass dies als Zeitvertreib gemeint ist. Wo bleibt die Ernsthaftigkeit? Warum wird der Philosophie, der Vater aller Wissenschaften, so wenig Achtung gezeigt?

Ist dies die Zeit von Bad-Boys (Böse Jungs) und Bad-Girls (Böse Mädels), nicht zu verwechseln mit Batman oder Batgirl 😉?

Bevor die Haie anfingen, diese gesellschaftliche Kristallisation1 in Kapital umzuwandeln und dabei über Leichen gingen, aus der Musikindustrie können viele darüber ein Lied singen, bestes Beispiel aus den 90‘ern ist 2Pac von der Westcoast gegen Notorious BIG von der Eastcoast.

Wie kam es dazu, dass sich gewisse soziale Schichten sich mit diesem Image Stolz präsentieren und sich auch mit Stolz identifizieren?

Sie bezeichnen sich selbst als Neger bzw. Nigga, Kanacken, Polacken, Itaker, Proleten. Ihre Sprache scheint mit Stolz die Sprache des Vulgären zu sein – also, die Sprache der Straße. Sind diese Menschen ohne Moral und oder wurden sie dazu gemacht?

Wenn ich z. B. mir die Lieder von 2Pac oder von dem deutschen Hip-Hopper Kool Savas anhöre, erkenne ich in ihren Texten die feinste Art der Philosophie, trotz  ihrer obszönen Art ihren Kummer kund zu tun – so ist nämlich die Hip-Hop Kultur ursprünglich auch entstanden, ohne dass sie selber vielleicht die tiefsinnige Philosophie in ihren Texten erkannt haben. Es scheint, dass die Philosophie nicht unbedingt verankert sein muss mit Kaviar, Champagne und Theater. Ich kann viele weitere Künstler nehmen, aber um die Übersicht nicht zu verlieren, erwähne ich hier nur die beiden Künstler. Die Stimmen der Anderen, hört und spürt man, wenn ich an einem vorbeifahre.

Ich verstehe auch das Unmut des Ostens, man sollte wissen, dass ich während meiner Bundeswehr zeit und auch später mit Ostdeutschen befreundet war. Leider sind viele meiner Kontakte, die ich hätte pflegen wollen, durch mein Dasein der letzten 20 Jahre, das kein Leben ist, verlorengegangen.

Ich habe bereits vor Jahren die Intention von dem deutschen Sänger Xavier Naidoo aus Mannheim, auf die Ostdeutschen mit Freundlichkeit entgegenzukommen erkannt, obwohl die Mäuler der (Boulevard-) Pressen angetrieben durch Gier, Angst etc., diese Geste des Austreckens der Hand versuchten durch den Dreck zu ziehen.

Wer sind diese Männer und Frauen, die all dies nicht wollen – inklusive meiner Aufklärungen? Ist dies das Ego, Arroganz, Blindheit, Intrige oder das (kollektive) Karma, die sie nicht zur Vernunft kommen lässt?

Mädchen und Jungs, werden aus ihren Familien gerissen und werden als billiges Fleisch verkauft – auch im B2B2 Netz. Wozu all dies?

Ist der Mensch, wie einige der vielen berühmten Philosophen3 zu verstehen geben, nur ein Tier oder wurde er dazu gemacht? Wenn ja, von wem und warum?

Immer noch zu denken, dass der Mensch sowie das Tier, wie viele Teile der Wissenschaften dies so in der Vergangenheit postuliert haben, ein zufälliges Produkt der Evolution ist, wäre mehr als töricht.

Wenn man versteht, was Zufall wirklich ist, vor allem die Mathematiker, dann kommt man immer näher an die Lösung des Rätsels. Einstein würde heute dann nicht mehr sagen wollen, dass Gott nicht würfelt, aber die Würfel von Shakuni (Maama 😉), die er aus den Knochen seines Vater geschnitzt hat und immer auf seinen Wunsch hören, waren nicht Gotteswerk (also nicht mein Werk).

Das kollektive Verhalten aus dem Tierreich zu adoptieren oder auch auf die Menschen zu übertragen, endet irgendwann wieder im Chaos des Tierreiches, das wiederum das Resultat der Menschen ist. Der Mensch hat als eine einzige Spezies, aber nicht im Sinne von besonderer Spezies (oder Krönung der Schöpfung), die Gabe Gottes, den Verstand auf einer bestimmten Art und Weise zu benutzen oder zu reflektieren, um differenzieren zu können, was ist richtig und was ist falsch.

Fußnote

0 Die Philosophie beginnt bereits im frühen Stadion der Kindheit, wenn das Kind anfängt zu denken. Wer oder was bin ich? Sein Spiegelbild als sein eigenes erkennt, über sich und seine Fehler reflektiert.

1 Vieles ist Absicht. Es wird gesät, damit man es später ernten kann. Dies ist die Einstellung der Moderne nach dem Profit zu schauen im Gegensatz zu der hinduistischen Philosophie, wie die Bhagavadgita es richtig zu verstehen gibt: „Handle nicht nach Erfolg, sondern tue deine Pflicht, ohne auf den Ertrag zu hoffen, so wirst du nicht in den Bann der Emotionen gezogen.“

2 Wenn man gedenkt, dass ich die Anonymität immer bewahren werde, dann irrt man sich. Falls ich entscheide, alle oder bestimmte freizugeben, dann gibt es keine Anonymität mehr – auch im Nachhinein kann ich jederzeit dies tun. Es gibt keine Grenzen des Machtbaren für mich. Vergisst nicht, dass ich der Allmächtige bin.

3 Die anthropologische Differenz aus empirischer und begrifflicher Perspektive (SMWK-Projekt 2012-2014, Universität Leipzig)